Pädagogische Ziele
 
Von besonderer Wichtigkeit für uns als Kindergartenteam und unsere Einrichtung sind folgende Ziele:
Achtung der Persönlichkeit jedes einzelnen Kindes
Selbstverwirklichung und Selbstbestimmung
Entscheidungsfreiheit
Mitbestimmung
Leben mit allen Sinnen
Sprache und Kreativität
Freude und Spaß
Achtung der Persönlichkeit jedes einzelnen Kindes
Jedes Kind ist eine einzigartige Persönlichkeit. Mit unterschiedlichen Wünschen, Bedürfnissen, auf die im Kindergartenalltag geachtet werden muss.
Selbstverwirklichung und Selbstbestimmung
Kinder haben Bedürfnisse und eigene Zeiträume, in denen sich bestimmte Fähigkeiten entwickeln. Wir geben ihnen dafür Zeit und Raum, um diese Fähigkeiten langsam aufzubauen.
Entscheidungsfreiheit
Kinder haben Rechte und lernen entsprechend ihrem Entwicklungsstand selbst Entscheidungen zu treffen. Dazu gehört auch das Nein sagen. Sie haben auch das Recht, sich selbst zu organisieren.
Mitbestimmung
Kinder haben eigene Ideen und Vorstellungen. Diese mitzuteilen und umzusetzen, darin wollen wir sie ermutigen.
Leben mit allen Sinnen
Mit allen Sinnen als Mädchen oder Junge die Welt entdecken, ist eine Grundvoraussetzung für das Hineinwachsen in die Rolle als Frau und Mann sowie ein wichtiger Grundstock für die Beziehungsfähigkeit. Sinnliche Erfahrungen sind die ersten Eindrücke im Leben eines Menschen. Sie sind immer eingefärbt durch Gefühle. Darum sollen Kinder ihren Emotionen in allen Bereichen des Kindergartenalltgs Ausdruck geben dürfen. Kinder erfahren und spüren Geborgenheit, Vertrauen, Akzeptanz, Sicherheit und die Möglichkeit zum Rückzug.
Sprache und Kreativität
Der Kindergarten bietet eine Sprachförderung an, die dem Kind helfen soll, Defizite in der deutschen Sprache schneller aufzuholen.
Für ungefähr jedes zweite Kind in unserem Kindergarten ist Deutsch nicht die Erstsprache im Elternhaus. Besonders bei Kleinkindern ist deshalb der Eintritt in die Gruppe wegen der Sprachschwierigkeiten eine Harausforderung. Dennoch können zweisprachig aufwachsende Kinder die deutsche Sprache gut erlernen, vor allem, wenn sie auf gute Kenntnisse der Muttersprache aufbauen können. Eltern sollen deshalb mit dem Kind kontinuierlich in der eigenen Muttersprache sprechen, um eine gute Zweisprachentwicklung zu ermöglichen. Wichtiger als ein fehlerloses Sprechen ist jedoch eine geglückte Kommunikation. Besonders im Spiel und bei einer wichtigen Mitteilung sollen Korrekturen vermieden werden. Das Kind lernt durch wiederholtes Hören eines Wortes und durch die Unterstützung von Bildern.
Ziele und Mittel der Sprachförderung:
  • Durch einfaches sich immer wiederholendes Sprachangebot sollte das Kind sein Hörverstehen entwickeln.
  • Sprachpassivität sollte nicht als negativ angesehen werden, weil das Kind dennoch Worte und einzelne, einfache Sätze speichert.
  • Es sollten immer in Erklärungen Gegenstände und Bilder einbezogen werden, um so Begriffe zu verdeutlichen. Denn durch das Einbeziehen mehrer Sinne gelingt das Speichern von Wörtern schneller.
  • Es soll in einfachen und kurzen Sätzen gesprochen werden.
  • Die besten Methoden zur Sprachförderung sind Bilderbücher und Geschichten, weil dadurch die Phantasie der Kinder angeregt und das Interesse für die Sprache mittels der Medien geweckt wird.
Kinder lieben Farben und Formen, sie experimentieren und entdecken gerne. Im Rahmen der Kreativität bekommen die Kinder die Möglichkeit durch Bereitstellen von vielfältigem Material und Gestaltung von Räumen die Fähigkeiten und Einzigartigkeit ihrer Person zu entdecken.
Freude und Spaß
Kinder erleben Freude am Tun, deshalb schaffen wir vielfältige Handlungs- und Erfahrungsanlässe, damit die Kinder daran lernen und wachsen.

 
 
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