Bild vom Kind
 

In unserer pädagogischen Arbeit steht das Kind im Mittelpunkt. Wir sehen Kinder in ihrer Einzigartigkeit, mit all ihren Gefühlen wie Freude, Angst, Wut, Trauer, ihren Bedürfnissen, ihren Träumen, ihrer Lebendigkeit, ihrer Neugierde und allem anderen, was ihr Wesen ausmacht. Das Akzeptieren der Kinder und auch uns selbst mit unseren Stärken und Schwächen ist die Voraussetzung um im Kindergarten einen Ort zu schaffen, in dem gemeinsames Leben und Lernen stattfinden kann. Für dieses gemeinsame Leben sind Platz, Raum und Zeit wichtige Faktoren.

Um den Kindergarten genügend Platz einzuräumen, beziehen wir in unserer Arbeit nicht nur die Gruppenräume ein, sondern den gesamten Kindergarten und das Außengelände. Neben dem Platz brauchen Kinder auch den Raum, das heißt die Möglichkeiten, um Kontakte zu anderen Kindern aufzubauen, um Freundschaften zu schließen, um sich zu streiten, um Geheimnisse miteinander zu haben, um sich zu bewegen, um sich in Ruhe zurüchzuziehen und natürlich um zu spielen.

Für diese Aktivitäten benötigen auch Kinder ausreichend Zeit. Einige Kinder fangen gleich an mit anderen zu spielen, andere nehmen Kontakt zu den Erzieherinnen auf. Es gibt Kinder, die lange Zeit nur schauen, bis sie sich in die Gruppe eingeben. Orientierungshilfe dafür bekommen sie durch besprochene Regeln und Grenzen. Durch Beobachtung der Kinder geben wir gezielt Hilfestellung.

 
 
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